Hochalpines Institut Ftan sucht nach neuer Strategie

Die Generalversammlung wählte am Samstag Johannes Flury zum neuen Verwaltungsratspräsidenten. Flury könnte sich eine intensivere Vermietung des Gebäudes vorstellen.

Gebäude des Hochalpinen Instituts Ftan

Bildlegende: Für das Hochalpine Institut Ftan wird eine neue Strategie gesucht. SRF

Das Institut in Ftan führt eine Mittelschule und ein Internat. In den letzten zwei Jahren gingen die Schülerzahlen jedoch massiv zurück. Heute besuchen rund 120 Schülerinnen und Schüler das Institut.

Die Sportklasse ist sehr erfolgreich und die Schule verfügt über moderne Sportanlagen. «Warum sollten wir also nicht das Gebäude verstärkt an Wochenenden und in den Ferien an Gruppen vermieten?», sagt Johannes Flury im «Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden». Er denke beispielsweise an eine Biker-Gruppe aus dem Unterland, der man nicht nur Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung stelle, sondern auch Trainingsmöglichkeiten und sportliche Betreuung.

Die neue Strategie soll in Zusammenarbeit mit Pro Engiadina Bassa (Vereinigung der Unterengadiner Gemeinden) und dem kantonalen Amt für Wirtschaft und Tourismus erarbeitet werden. Die Gemeinden sind Hauptaktionäre des Instituts.

Das Hochalpine Institut Ftan wurde im vergangenen Jahr von internen Querelen erschüttert. Der Gesamtleiter verliess seinen Posten nach kurzer Zeit. Zur Zeit leitet Sven Kohler das Institut interimistisch.