Kanton Graubünden zahlt Millionen an neue Ski-Arena am Oberalp

Die Skigebietsverbindung zwischen Sedrun und Andermatt wird mit öffentlichen Geldern unterstützt. Insgesamt zahlen der Bund und die beiden Kantone Uri und Graubünden 48 Millionen Franken an den Ausbau.

Hinweistafeln auf der Skipiste weisen den Weg nach Andermatt und Sedrun

Bildlegende: Das Skigebiet Andermatt-Sedrun am Oberalppass wird ausgebaut. Keystone

Der ägyptische Investor Samih Sawiris will das Skigebiet bis 2015 für 134,6 Millionen Franken ausbauen. Der Bund beteiligte sich über die Neue Regionalpolitik (NRP) mit einem Darlehen von 40 Millionen Franken, teilte der Bündner Regierungsart am Dienstag mit.

Uri und Graubünden leisteten À-fonds-perdu-Beiträge von 5 respektive 3 Millionen Franken. Begründet wird das finanzielle Engagement damit, dass die Gotthardregion vor besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen stehe. Der Bund und die beiden Standortkantone setzten nun ein starkes Zeichen zur Entwicklung der Skigebiete zu einer international marktfähigen Skiarena.