«Kein erfreulicher Start in die Alpsaison»

Das schlechte Wetter macht den Alpbetrieben einen Strich durch die Rechnung: Der spätere Start der Alpsömmerung und die aktuell kalten Temperaturen haben Auswirkungen auf die Alpkäseproduktion. Der Kanton rechnet mit weniger Käse in diesem Jahr.

Kühe auf einer Alp im Schnee

Bildlegende: Auf verschiedenen Alpen stehen die Kühe derzeit im Schnee auf den Weiden. Keystone

Schon der Frühling war verregnet. Das hatte zur Folge, dass die Tiere erst mit Verspätung auf die Alpen konnten. Nun sind die meisten endlich angekommen, doch das Wetter zeigt sich erneut von seiner unfreundlichen Seite. Es ist kalt und nass, auf einigen Alpen hat es sogar geschneit.

«Es war kein erfreulicher Start in die Alpsaison», sagt Curdin Foppa, er ist beim Kanton zuständig für die Alpwirtschaft. «Die aktuellen Temperaturen auf den Alpen wirken sich negativ auf die Milchproduktion aus», erklärt er gegenüber der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF1.

Wegen des schlechten Wetters rechnet Foppa in dieser Saison mit weniger Alpkäse als noch im Vorjahr. Quantifizieren mochte Curdin Foppa den Ausfall allerdings nicht, «das ist schwierig abzuschätzen».