Komplizierte Marathon-Vorbereitungen

Die Organisatoren des Engadin Skimarathons müssen die Loipen auf den Seen mit Schneemobilen präparieren. Grund ist der Unfall, bei dem ein Pistenfahrzeug in den Silvaplanersee fiel. Eine Herausforderung.

Langläufler

Bildlegende: Für den Rennsonntag haben sich 13'000 Leute eingeschrieben, soviele wie selten. Keystone

Im Februar war ein Pistenfahrzeug durch die Eisdecke des Silvaplanersees gebrochen. Der Fahrer starb später im Spital. Die Gemeinden Bregaglia, Sils und Silvaplana beschlossen daraufhin, dass nur noch Schneemobile mit Sicherheits-Schwimmern auf die Seen dürfen.

Die Organisatoren des Engadin Skimarathons müssen die Loipen auf den Seen nun mit leichten Schneemobilen präparieren. Diese müssen mit Schwimmkörpern gesichert sein.

Auch während des Rennens sind nur Schneemobile mit Schwimmern auf den Seen erlaubt. Da es in der Region nur eine beschränkte Anzahl davon gibt, können nicht mehr soviele Begleitfahrzeuge auf den See wie sonst.

Für den Rennsonntag haben sich 13'000 Leute eingeschrieben. Damit dürfte der diesjährige Skimarathon einer der meistbesuchten in der Geschichte des Rennens werden.