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Graubünden Kulinarisches Erbe: «Jede Kuh schmeckt anders»

Das Inventar «Kulinarisches Erbe der Schweiz» hat rund 400 typische Lebensmittel aus der Schweiz dokumentiert. Journalist und Autor Paul Imhof beschreibt nun im Band 4 der Buchreihe «Kulinarisches Erbe der Schweiz» Spezialitäten aus Graubünden.

Bündner Spezialitäten
Legende: Bündner Birnbrot, Nusstorte, Bündner Röteli, Iva, Churer Pfirsichsteine (v. l. n. r). ZVG

Das Inventar «Kulinarisches Erbe der Schweiz» umfasst Nahrungsmittel, die für die Menschen einer Region, eines Kantons oder der ganzen Schweiz wichtig sind und die immer noch hergestellt und konsumiert werden.

Soeben ist der vierte Band der fünfbändigen Edition «Kulinarisches Erbe der Schweiz» erschienen. Er befasst sich mit Kantonen Glarus, Graubünden, Tessin und Uri.

Die vier Kantone haben gemeinsam, dass sie sowohl geographisch wie auch kulinarisch von den Bergen geprägt sind. Wegen des Klimas, der Topographie und den kargen Böden ist Gemüse- und Getreideanbau oft gar nicht oder nur in beschränktem Mass möglich gewesen.

Die von Paul Imhof verfassten Miniaturen sind mit historischen Informationen und eigenen Recherchen angereichert und zeigen auf, wie die Menschen es verstanden haben, mit dem oftmals Wenigen, was ihnen zur Verfügung stand, eigenständige, nahrhafte und schmackhafte Speisen zuzubereiten.

Imhof, Paul: «Das kulinarische Erbe der Schweiz». Band 4 mit Glarus, Graubünden, Grigioni italiano, Ticino, Uri. Echtzeit Verlag 2015.