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Graubünden Mädchenparlament verabschiedet zwei Petitionen

Mehr Freizeitangebote für Jugendliche und die Möglichkeit, unbegleitete minderjährige Asylsuchende in Gastfamilien zu platzieren: Das sind die Forderungen des zweiten Bündner Mädchenparlamentes.

Eine Gruppe von Mädchen im Grossratssaal
Legende: 120 Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren nahmen heute am Mädchenparlament teil. ZVG

Zum zweiten Mal haben heute 120 Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren am Bündner Mädchenparlament teilgenommen. Dabei haben die Jugendlichen zwei Petitionen an Standespräsident Vitus Dermont, zuhanden des Grossen Rats, übergeben.

In der einen Petition fordern die Mädchen mehr Freizeitangebote für Jugendliche. Dies soll unter anderem zustandekommen, indem die Gemeinden dazu verpflichtet werden, Jugendräume zu schaffen und professionell betreuen zu lassen. In diesen sollen kostengünstige Angebote geschaffen, aber keine Suchtmittel angeboten werden.

Familiäre Strukturen für junge Asylsuchende

In der zweiten Petition fordern die Jugendlichen, dass der Kanton Familien motiviert und unterstützt, damit diese als Gastfamilien unbegleitete minderjährige Asylsuchende bei sich aufnehmen können. Dadurch würden die Jugendlichen in familiären Strukturen unterkommen können.

Geleitet wurde das Mädchenparlament von SP-Grossrätin Sandra Locher Benguerel. Im Gespräch mit dem Regionaljournal Graubünden erklärt sie, sie erhoffe sich, dass die Mädchen Freude an der Politik erhalten.

Das erste Mädchenparlament vor drei Jahren hatte eine Petition verabschiedet, dank der das Bündner Generalabonnement für Jugendliche deutlich günstiger werden sollte. Der Grosse Rat hat das Geschäft behandelt und die Forderung abgewiesen.

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