Zum Inhalt springen

Verbindung Lenzerheide-Arosa Neue Variante für die riesige Brücke

Visualisierung des usprünglichen Projekt
Legende: Diese Linienführung kommt nicht zustande. Die Brücke soll nun diagonal zur Talachse gebaut werden. Kanton Graubünden
  • Die Lenzerheide und Arosa sollen mit einer Brücke verbunden werden. Dafür bewilligte die Regierung das Auflageprojekt aus dem Jahr 2008.
  • Gegen dieses Projekt erhoben mehrere Einwohner in Chur Beschwerde ans Verwaltungsgericht. Dieses wies die Beschwerde ab. Darauf zogen sie den Entscheid ans Bundesgericht.
  • Das Bundesgericht hiess die Beschwerde teilweise gut und hob den Entscheid des Verwaltungsgerichts auf. Worauf das Projekt wieder bei der Regierung landete.
  • Die Regierung prüfte verschiedene Varianten. Am besten schnitt eine Brücke ab, die über unbewohntes Gebiet führt.
  • Das ursprüngliche Projekt wurde jetzt aufgehoben. Nun soll das Tiefbauamt ein neues Projekt aufgleisen Raum Brandacker mit einer Linienführung über unbewohntem Gebiet.

Die neue Brücke unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht gross vom alten Projekt. Am augenfälligsten ist der Unterschied auf der Seite von Arosa. Dort wurde der Anschluss nach hinten versetzt. Die neue Brücke soll rund 580 Meter lang werden, 120 Meter mehr als ursprünglich geplant.

Projekt wird deutlich teurer

Entsprechend wird die Brücke auch teurer. Rechnete man für das erste Projekt noch mit 58 Millionen Franken, geht man neu von 66 Millionen aus.

Auf der Seite von der Lenzerheide bleibt der Anschluss am gleichen Ort. Allerdings ist auch dieser Anschluss umstritten. Das Bundesgericht hielt nämlich fest, dass es dort zu grosse Eingriffe in die Landschaft brauche. Um diese Eingriffe zu minimieren sei nun eine weitere Million Franken eingeplant, so Regierungsrat Mario Cavigelli.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jakob Frauchiger (Jakob Frauchiger, Hilterfingen)
    Nur weil der Kanton St. Gallen oberhalbe von BadRagaz eine Brücke als Denkmal für einen abtretenden Leiter des Tiefbauamtes sich geleistet hat.... Will jetzt in der Logik eines Kindes auch der Kanton Graubünden ein noch grösseres noch sinnloseres Denkmal über die Alpenstadt setzen. Gebaut würde die Brücke eh von unseren österreichischen Freunden, weil das heimische Baugewerbe die Preisabsprachen dicht halten wird. So läuft das im Allgemeinen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Ich gehe davon aus, dass sie weder die topographischen Verhältnisse noch die Verkehrssituation von Chur und Umgebung kennen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jos Schmid (Jos Schmid)
    Wie wärs damit: Auf der Holzindustriebrache in Ems einen Parkplatz machen und das Ganze direkt mit dem Arosabähnli verbinden? Ich träume von einem autofreien Arosa mit Schnee in den Strassen für Schlittler, Pferdekutschen und Après-Skifahrer!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ruedi Schwarzenbach (oktagon)
    Naturverschandelung pur! Das ist ein schlechter Witz, nicht? Wie viele Autos werden einst die Brücke täglich passieren? Gibt es im Kanton Graubünden voriges Geld?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen