«Noch ist viel Aufklärungsarbeit für den Parc Adula nötig»

Im Jahr 2016 werden 20 Gemeinden im Gebiet zwischen den beiden Kantonen Graubünden und Tessin über die Gründung des Parc Adula entscheiden.

Blick uf Parkgebiet

Bildlegende: 20 Gemeinden in den Kantonen Graubünden und Tessin werden 2016 über die Charta zum neuen Nationalpark befinden. zvg

Der Parc Adula ist ein ambitioniertes Projekt. Er soll sich dereinst über eine Fläche von rund 1000 Quadratkilometer erstrecken, davon rund 150 Quadratkilometer in der Kernzone.

Werbung in den Gemeinden

20 Gemeinden in den Kantonen Graubünden und Tessin werden im Jahr 2016 über die Charta zum neuen Nationalpark befinden. Parkdirektor Martin Hilfiker sieht gute Chancen und rechnet mit Zustimmung. Allerdings müsse bis dahin noch viel Informationsarbeit geleistet werden, sagt er im Gespräch mit der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF 1.

Budget von 5 Millionen Franken

Die Bevölkerung würde auf verschiedene Art vom Park profitieren, sagt Hilfiker. Sie würden in der Startphase im Jahr 2018 Investitionen von rund 5 Millionen Franken budgetiert. Ausserdem sollen Produkte aus der Region ein eigenes Label erhalten.

Gegner des Parc Adula hatten verschiedene Bedenken geäussert: Beispielsweise befürchten Biker und der SAC, dass die Kernzone nicht mehr frei begehbar sein werde.