Parc Adula: Eine überraschende Ausnahme

Die Initianten des neuen Nationalparks haben die Rahmenbedingungen des Parc Adula präsentiert. Darunter auch die Regeln, die für die Besucher gelten. Wenn auch nicht für alle.

Ein Wanderweg, der in ein abgelegenes Tal führt.

Bildlegende: Blick in einen Teil des Gebiets, das im Parc Adula liegen würde. Keystone

Die Charta, welche die Initianten des Parc Adula am Mittwoch präsentiert haben, regelt unter anderem, wie die Nutzungsbedingungen aussehen sollen, falls der Park realisiert wird.

Diese gestalten sich zum grössten Teil so, wie auch im Schweizerischen Nationalpark im Unterengadin: Jagen, Fischen und Pilze sammeln wird verboten, die Besucher müssen sich an die Wege halten.

Strahler ausgenommen

Augenommen davon sind die Strahler. Wer im Parc Adula Kristalle suchen will, kann dies auch in Zukunft tun, mit einigen Einschränkungen. Strahler können sich auch abseits der Wege aufhalten. Parc-Adula-Direktor Martin Hilfiker begründet dies mit der langen Tradition, die das Strahlen insbesondere in der Surselva hat.

Ab dem 9. November können sich die Bewohner der 17 Parkgemeinden die Unterlagen ansehen und Änderungsvorschläge einbringen. Abgestimmt wird über den Park im Laufe des kommenden Jahres.