Politik raus, Geld rein

Die Arosa Bergbahnen möchten die Regeln für die Zusammensetzung des Verwaltungsrats lockern. Damit sich in Zukunft ein möglicher Investor einen Sitz im Gremium ergattern könnte.

Sessellift der Arosa Bergbahnen.

Bildlegende: Wollen mit neuen Regeln attraktiv für Investoren werden: Die Arosa Bergbahnen. Keystone

Arosa Tourismus, die Gemeinde Arosa und die beiden Bürgergemeinden von Arosa und Chur - sie alle können heute je ein Mitglied für den Verwaltungsrat der Arosa Bergbahnen stellen.

Diese Regelung soll nun gestrichen und die Zusammensetzung des Gremiums damit deutlich offener werden. Ausschlaggebend für diese Vorlage ist gemäss Verwaltungsratspräsident Lorenzo Schmid eine mögliche Aktienkapitalerhöhung

Die Arosa Bergbahnen wollen nämlich ihre Fühler ausstrecken, um das Aktienkapital in den nächsten Jahren um maximal 4,5 Millionen Franken zu erhöhen. «Dafür hätten wir gerne einen oder auch mehrere Investoren», so Schmid. Und damit diese auch Einsitz im Verwaltungsrat nehmen könnten, sollen die Statuten entsprechend angepasst werden.

Beide Vorlagen, die mögliche Kapitalerhöhung und die neue Zusammensetzung des Verwaltungsrats, bedürfen der Zustimmung der Generalversammlung vom Samstag.