Private Asylunterkunft hat sich bewährt

Die privat geführte Asylunterkunft «Chasa Muntanella» darf auf unbestimmte Zeit weitergeführt werden. Der Kanton Graubünden verlängert den befristeten Leistungsauftrag. Man habe gute Erfahrungen gemacht.

Asylunterkunft «Chasa Muntanella» im Münstertal

Bildlegende: Der Kanton könne auf keine bestehenden Plätze verzichten, schrieb die Regierung. RTR

Die Unterkunft für 50 Asylsuchende im abgelegenen Münstertal war letzten Dezember in einem Ferienlagerhaus in Betrieb genommen worden. Der Vertrag wurde bis Ende April befristet. Der Besitzer des Hauses hatte dem Kanton angeboten, eine Asylunterkunft einzurichten und selber zu führen.

Für den Betrieb sorgte der Eigner weitgehend selber. In einigen wenigen Bereichen bekam er Unterstützung von Fachleuten des Migrationsamtes. Offenbar bewährte sich das Konzept. Der Kanton zieht «gesamthaft eine positive Bilanz», wie er am Dienstag mitteilte. «Offene Punkte» und Erwartungen seien mit der Talgemeinde und anderen Organisation vor Ort ausdiskutiert worden.

Da Graubünden auch im laufenden Jahr mit einem Anstieg von Asylsuchenden rechnet und auf geeignete Unterkünfte angewiesen ist, wurde der Leistungsvertrag verlängert.