Prognose: Graubünden wächst

Der Kanton Graubünden hat die Bevölkerungsentwicklung untersuchen lassen. Die meisten Regionen werden laut den Prognosen in den nächsten Jahren an Einwohnern zulegen. Doch das gilt nicht für alle Gebiete.

Skyline von Chur

Bildlegende: Das Churer Rheintal wird laut Prognose am stärksten wachsen. Keystone

Das Amt für Raumentwicklung hat die Prognose in Auftrag gegeben. Diese brauche es, um das neue Raumplanungsrecht des Bundes umzusetzen, so das Amt. So kann der Kanton künftig die Grösse der Bauzonen auf die Bevölkerungsprognosen ausrichten.

Die Prognose beinhaltet drei unterschiedliche Szenarien: Das tiefste Szenario rechnet bis 2040 mit einer Zunahme der Bevölkerung von sechs Prozent, das höchste mit einer Zunahme von 14 Prozent. Der Kanton stützt sich auf das höchste.

Hauptgrund für die Zunahme sei die Zuwanderung aus dem In- und Ausland, wie Richard Atzmüller vom Bündner Amt für Raumentwicklung gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF erklärt. Personen würden aber hauptsächlich in die Zentren, wie beispielsweise Chur, einwandern. In einzelnen Regionen wird ein Bevölkerungsrückgang vorausgesagt: Das Münstertal dürfte bis 2040 bis zu 36 Prozent der Einwohner verlieren.