Regierung steht hinter Olympischen Spielen

Vor zwei Jahren hat das Bündner Stimmvolk eine Olympiakandidatur abgelehnt. Nun wird eine erneute Kandidatur geprüft.

Im März 2013 sprach sich das Bündner Stimmvolk nach einem intensiven Abstimmungskampf gegen eine Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022 aus. Seither meldeten sich immer wieder Politiker und Touristiker zu Wort, die ein erneutes Projekt lancieren wollten.

Gestern haben 90 der 120 Bündner Grossrätinnen und Grossräte einen Auftrag an die Regierung eingereicht. Sie fordern darin, dass die Regierung einen erneuten Anlauf für eine Olympia-Kandidatur prüfen soll. Regierungsrat Jon Domenic Parolini antwortete, die Regierung respektiere den Volksentscheid und habe sich deshalb zurückgehalten. Sie wäre aber bereit, eine Kandidatur zu unterstützen.

Die Initianten möchten die Winterspiele 2026 nach Graubünden holen. Sie begründen dies damit, dass das Internationale Olympische Komitee den Gigantismus der Spiele aufhalten wolle. Damit habe sich auch die Ausgangslage für Graubünden geändert.