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Der grosse Aufwand ist gerechtfertigt.
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Sauberes Trinkwasser 200 Kilometer Churer Wasserleitungen wollen unterhalten sein

Im Gebiet zwischen der Stadt Chur und der Lenzerheide wird zur Zeit gebaut. Investiert wird in Reservoirs und Leitungen in diesem für die Stadt wichtigen Quellgebiet. Zuständig für die Trinkwasserversorgung ist die IBC, das Unternehmen gehört zu 100 Prozent der Stadt Chur.

«75 Prozent des Wassers für die Stadt werden aus diesem Gebiet bezogen», sagt Guido Calörtscher, Leiter Bau und Unterhalt Gas, Wasser und Wärme. Insgesamt wurden zwischen Chur und Lenzerheide mehr als 30 Millionen Franken investiert in den letzten sieben Jahren.

Daueraufgabe Unterhalt

«Wir sind nun wieder auf dem neusten Stand der Technik», erklärt Calörtscher. Das Trinkwassersystem à jour zu halten und alte Leitungen zu ersetzen sei eine Daueraufgabe. Insgesamt beträgt die Länge des Wasserleitungsnetzes in Chur 200 Kilometer.

Arbeiter mit Trennscheibe
Legende: Die Instandhaltung des 200 Kilometer langen Churer Wasserleitungsnetzes ist aufwändig. SRF

Bei einer Lebensdauer der Leitungen von 50 bis 60 Jahren gebe es laufend etwas zu tun, sagt Calörtscher. «Der Aufwand ist relativ gross. Wir ersetzen jährlich zwischen zwei und drei Kilometer Wasserleitungen.» Kostenpunkt, rund 2,5 Millionen Franken im Jahr.

Würde man nichts machen, hätte man bald schlechtes Trinkwasser.
Autor: Guido CalörtscherLeiter Bau und Unterhalt IBC Chur

Neben dem Ersatz der Leitungen sei der Unterhalt recht zeitaufwändig. «Wir müssen alle Schieber einmal im Jahr betätigen, die Hydranten warten oder auch die Reinigung der Reservoirs sicherstellen.»

Nichts machen ist keine Option

Fünf bis sechs Mitarbeitende würden sich das ganze Jahr nur um die Trinkwasserversorgung der Stadt kümmern, sagt Calörtscher. Der Aufwand sei aber gerechtfertigt: «Würde man nichts machen, hätte man bald schlechtes Trinkwasser», gibt Calörtscher zu bedenken.

Männer in Westen
Legende: Guido Calörtscher (links) bespricht sich mit einem Mitarbeiter. SRF

Die Wasserqualität werde regelmässig vom Kanton kontrolliert. Schlechte Qualität könne man sich heutzutage nicht mehr leisten.

Die Zahlen zum Churer Wasser sind eindrücklich. Täglich fliessen durch das Leitungssystem rund 12 Millionen Liter Wasser oder anders ausgedrückt, jede Churerin und jeder Churer braucht pro Tag rund 300 Liter Trinkwasser.

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