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Standortförderung des Kantons Regelmässiger Aufwand, seltener Erfolg

«Normalerweise rechne ich damit, dass auf hundert Anfragen eine Zusage kommt», sagt Eugen Arpagaus, Leiter beim Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden. Dass man letztes Jahr 45 Firmen angefragt hat und drei effektiv nach Graubünden kommen, sei deshalb ein Erfolg.

Zu den drei Firmen gehört etwa die Functional Food Grono GmbH, die im Misox Kaffeekapseln herstellt. Zu den beiden anderen Firmen will der Kanton noch keine Auskunft geben.

Die Firmen findet man häufig in Nordamerika, so Arpagaus: «Etwa rund um grosse Messen. Wichtig ist aber auch, dass wir uns im Internet präsentieren.» Denn die Konkurrenz um Firmen, die auf Standortsuche sind, sei gross. Auch die anderen Kantone bemühen sich um die Unternehmen.

Erster Jahresbericht des AWT

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Das Bündner Amt für Wirtschaft und Tourismus hat zum ersten Mal einen Jahresbericht veröffentlicht, der auch die Zahlen zur Standortförderung aufzeigt. Damit wolle man transparenter werden, so Amtsleiter Eugen Arpagaus. Dem Amt wird immer wieder vorgeworfen, dass es zu wenig transparent mache, warum beispielsweise gewisse Projekte finanziell unterstützt werden.

Deshalb sei es wichtig, sich abzuheben. In Graubünden versucht man dies mit der Lage des Kantons. «Wir sind zwar relativ nahe an Zürich aber dennoch mitten in der Natur. Das möchten wir den Firmen vermitteln», sagt Arpagaus weiter.

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