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Graubünden Val Parghera sicherer machen

Im Val Parghera kommt es immer wieder zu Murgängen. Diese bedrohen Strassen und ganze Quartiere. Um das Risiko zu reduzieren, hat die Bündner Regierung ein Schutzbauwerk bewilligt. Es werden rund 9,4 Millionen Franken investiert.

Geröll durch einen Hangrutsch in der Val Paghera
Legende: Nach einem Hangrutsch hatten 2013 Geröll, Schlamm und Baumstämme den Verkehr zwischen Chur und Ems blockiert. Kanton Graubünden

Die Hangrutschungen im Val Parghera lösen immer wieder Murgänge aus. Dadurch sind die Kantonsstrasse, die Nationalstrasse N13, die Eisenbahnlinie und angrenzende Siedlungen der Gemeinde Domat/Ems und der Stadt Chur bedroht.

Schutzbauwerk in der Val Parghera
Legende: So sieht das Schutzbauwerk in der Val Parghera aus. Kanton Graubünden

Dank dem Schutzbauwerk soll, das Risiko im Gebiet verringert werden. Kernelement ist der Bau eines neuen Geschiebesammlers mit einem Rückhaltevolumen von 140'000 m3 bis 170'000 m3. Dieser Sammler wird am unteren Rand des Schwemmkegels, unmittelbar oberhalb der zu schützenden Objekte, erstellt. Der aktuelle kleine Sammler wird ersetzt. Zusätzlich müssen Leitdämme errichtet werden, die den Murgangabfluss gezielt kanalisieren und damit unter Kontrolle halten. Um für den Geschiebesammler den nötigen Platz zu schaffen, muss die bestehende Italienische Strasse um rund 40 m talwärts verlegt werden.