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Verkehrkollaps am WEF Der Kluge fährt in Zukunft vermehrt im Zuge

Nach dem Verkehrschaos am diesjährigen WEF stellt sich die Frage, wie sich die Situation entschärfen liesse. Eine Idee, die gut ankommt: Mehr Haltestellen für die Rhätische Bahn.

Ein Tatzelwurm von Limousinen, Motorenlärm, schlechte Luft: Das Verkehrschaos am WEF hat für blanke Nerven gesorgt. Und wegen dem vielen Schnee war es noch viel schlimmer wie in den letzten Jahren. Der GLP Grossrat Walter von Ballmoos ist gar nicht so unglücklich darüber, dass es soweit gekommen ist.

«Der Kollaps hat die Menschen aufgerüttelt. Nun müssen wir gemeinsam längerfristige Lösungen finden», sagt von Ballmoos. Er möchte die Bahninfrastruktur ausbauen. Beispielsweise wünscht er sich einen Pendelzug von Davos-Wolfgang bis Frauenkirch mit mindestens 10 Haltestellen dazwischen.

Idee kommt gut an

Grundsätzlich sei das eine gute Idee, heisst es von den Davoser Parteien. Der Fraktionschef der FDP, Hanspeter Ambühl verweist bei dieser Diskussion aber auch auf alte Pläne. Vor einigen Jahren wollte die Gemeinde eine neue Haltestelle bauen. Ein kleiner Bahnhof beim Eisstadion sollte es werden. Doch das Projekt scheiterte dann an der Urne.

Man könne es aber durchaus wieder aktivieren findet Stefan Engler, der Verwaltungsratspräsident der RHB. Den Lead bei diesem Projekt müsse aber die Gemeinde übernehmen.

Um Davos vom Verkehr zu entlasten könne man aber auch schnell umsetzbare Massnahmen ergreifen. Man könne mehr Züge einsetzen zwischen Landquart und Davos, aber auch zwischen Filisur und Davos. Auch sagt Engler, könnten zusätzlich provisorische Haltestellen eröffnet werden während dem WEF. Dies sei in nützlicher Frist machbar.

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