«Wir wollen Repower um jeden Preis behalten»

Regierungsrat Mario Cavigelli geht hart ins Gericht mit der Initiative «Ja zu sauberem Strom ohne Kohlekraft»: «Wir würden einen Schaden verursachen, ohne einen Nutzen zu haben». Der Gegenvorschlag der Regierung sei ein guter Kompromiss für die Umwelt und das Stromunternehmen «Repower».

Nein, der «Herr Repower» sei er nicht, sagt Regierungsrat Mario Cavigelli. Zwar sei der Kanton mit 58% Mehrheitsaktionär. Die Bündner Regierung verzichte jedoch auf einen Sitz im Verwaltungrat und mische sich nicht in Entscheide ein.

Mit dem Gegenvorschlag zur Initiative «Ja zu sauberem Strom ohne Kohlekraft» unterstützt die Bündner Regierung nun aber den Entscheid von «Repower», in ein Kohlekraftwerk in Saline Joniche (Kalabrien) zu investieren.

Im Gespräch mit dem «Regionaljournal» von Radio SRF erklärt Mario Cavigelli, wieso er den Gegenvorschlag für die bessere Lösung hält, und wie sich Kohlekraftwerke mit den Umweltschutzzielen des Kantons vertragen.