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Graubünden Wölfe im Churer Rheintal

Im Churer Rheintal gehen die Wölfe um. Ein Rudel von acht Tieren wurde in letzter Zeit immer häufiger im Tal in der Nähe von Häusern gesichtet. Jagdinspektor Georg Brosi beruhigt.

Bis jetzt ist nichts passiert, und doch gibt es besorgte Stimmen aus der Bevölkerung. Der Bündner Jagd- und Fischerei-Inspektor Georg Brosi hat dafür Verständnis, beruhigt aber: Der Wolf falle keine Menschen an.

Er sei - im Gegensatz zum Bär - mehrheitlich auf Wild aus. Wenn Hirsche und Rehe im Winter runter ins Tal zögen, dann folge das Raubtier diesen Fährten. Es komme vor, dass ein Wolf zwischendurch auch ein Schaf reisse. Wenn er das zu oft mache, müsse er aus der Natur genommen werden.

1 Kommentar

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  • Kommentar von franz schleiniger, montecatini/italien
    "Wenn er das zu oft mache, müsse er aus der Natur genommen werden." Wie ein Fahrzeug, aus dem Verkehr gezogen werden. Oder, ein Krimineller, weggesperrt werden. Eigentlich ein verlogener Sprachgebrauch! Ansonsten hat Brosi recht, Wölfe sind nicht gefährlich. In Italien leben seit langem Wölfe, auch in unserer Gegend, ohne dass ich je etwas negatives gehört hätte. Das grösste Problem ist die Uneinsichtigkeit der Jäger, die wahren Wölfe im Schafspelz.
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