Zum Inhalt springen
Inhalt

Graubünden Wolf tötet Wild im Unterengadin

Ein Wolf hat im Unterengadin vermutlich zwei Hirsche und ein Reh gerissen. Nachgewiesen wurde das Raubtier im Raum zwischen Susch und Ardez.

Wolf in Graubünden
Legende: Calandawölfe wurden von Fotofalle eingefangen. Amt für Jagd und Fischerei GR

Es sei durchaus möglich, dass es sich beim gesichteten Tier um jenen Wolf handle, der vor zwei Wochen im Oberengadiner Val Fex beobachtet wurde. Dies meldet das Bündner Amt für Jagd und Fischerei.

Dafür spreche der Umstand, dass in der vorherigen Woche auch Risse in der Val Trupchun im Nationalpark festgestellt worden seien. Das Amt hält fest, gegenwärtig müsse im ganzen Kanton Graubünden «mit dem plötzlichen Auftreten von einzelnen Wölfen gerechnet werden». Die Erfahrungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass Jungwölfe ab März abwanderten und dann in kurzer Zeit grosse Distanzen zurücklegten.

Am Calandamassiv im Grenzgebiet der Kantone Graubünden/St. Gallen hat sich im Herbst 2012 das erste Wolfsrudel der Schweiz seit der Rückkehr der Grossraubtiere im Jahre 1995 gebildet. Das Rudel wächst und besteht derzeit aus etwa zehn Tieren. 30 Kameras überwachen den hauptsächlichen Lebensraum des Rudels.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von P. Wittwer, Thun
    Ich finde es grauenhaft, dass mit dem Deckmantel „Alpenkonvention“ ein solches Blutbad der Raubtiere angerichtet wird. Der Zustand der Lage ist nicht mehr höhnisch, scharfzüngig, schnippisch (Ironisch) zu beurteilen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von P. Wittwer, Thun
    Herr Hochuli: Vielen Dank für Euren Bericht. Es gilt zu beachten, dass Raubtiere dem Menschen überlegen sind. Vor hundert Jahren wurden sie deshalb „ausgerottet“. Tausende von Menschen wurden von diesen Tieren umgebracht. Es ist nicht möglich dass Raubtier und Mensch in der Schweiz zusammen leben können. Diese Raubtiere sind welweit nicht vom aussterben bedroht und deshalb müssen wir uns kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie hier keinen Platz haben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach BL
    Lieber Herr Wittwer Ich bin Ihnen wohl auf die Füsse getreten, denn sonst hätten sie mein Ironischer Kommentar nicht so erschüttert. Uebers Internet , ja da lese ich täglich, was der Mensch mit Tier und Natur anstellt, weil er es immer noch nicht fertig bringt im Einklang mit der Natur zu leben und nicht sehen will, wie wir uns langsam selber vernichten. Das sollte uns viel mehr erschüttern und zu denken geben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen