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Ostschweiz 338 Kinder leben im Kanton St.Gallen in Pflegefamilien

Die Anzahl Pflegefamilien und Pflegekinder haben seit dem Jahr 2013, also seit der Kanton für die Aufsicht zuständig ist, kontinuierlich zugenommen. Ursprünglich wurde mit 180 Pflegefamilien im Kanton gerechnet. Die Zahl liegt nun deutlich höher.

Familie beim Essen
Legende: Pflegefamilien ermöglichen Kindern, in einem familiären Umfeld zu leben oder aufzuwachsen. Symbolbild / Keystone

Immer mehr werden auch Kinder und Jugendliche in sehr schwierigen Lebenssituationen durch Pflegefamilien betreut. Rund 40 Prozent der Pflegefamilien werden durch eine Familienplatzierungsorganisation beraten und begleitet, damit sie die Aufgabe meistern können. Das Amt für Soziales muss nach Bundesrecht jede Familie mindestens einmal im Jahr besuchen.

Gleich viele Mädchen wie Knaben

Ende letzten Jahres betreuten im Kanton St.Gallen 253 Pflegefamilien insgesamt 338 Pflegekinder im Alter von wenigen Tagen bis zur Volljährigkeit. Knapp ein Drittel aller Pflegeeltern sind Verwandte des Pflegekindes.

Häufig sind es Grosseltern, aber auch Onkel, Tanten oder ältere Geschwister, die diese Betreuungsaufgabe übernehmen. Gut die Hälfte aller Pflegekinder ist über zwölf Jahre alt, lediglich fünf Prozent sind jünger als drei Jahre. Am 31. Dezember 2015 lebten genau gleich viele Mädchen wie Knaben, nämlich je 169, in Pflegefamilien.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Im Jahre 2013 wurde auch die KESB eingeführt. Vor einigen Tagen wurde hier berichtet, dass die Zahl der Kinderschutzmassnahmen, auch Fremdplatzierungen schweizweit zurückgegangen sei, seit 2013. Jetzt wird das Gegenteil berichtet, wenigstens für St. Gallen! Ja was nun?!
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Seit 2013 soll die Anzahl Pflegefamilien und die Anzahl Pflegekinder zugenommen haben. Ganz "zufälligerweise" ist 2013 aber auch der Zeitpunkt, an dem die !-KESB-! gestartet wurde und neu die Kantone statt die Gemeinden für die Pflegekinder zuständig sind. Vor einigen Tagen wurde aber berichtet, dass die Anzahl Massnahmen, auch Fremdplatzierungen gegenüber Minderjährigen schweizweit zurückgegangen sei, für 2013 und 2014 aber leider keine Zahlen vorliegen würden... das stinkt gegen den Wind!
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