Abenteuer Europa: Der Präsident des FC St. Gallen zieht Bilanz

Gross waren Freude und Aufregung als sich der FC St. Gallen im Sommer in Moskau für die Europaleague qualifiziert hat. Am Donnerstag, ein Sieg und vier Niederlagen später, spielt die Mannschaft ihr letztes europäisches Spiel. Verwaltungsratspräsident Dölf Früh schaut zurück.

Dölf Früh im SRF Studio in St. Gallen.

Bildlegende: Das «Abenteuer Europa» habe sich für den FC St. Gallen auch finanziell gelohnt, bestätigt Dölf Früh. SRF

Vor 12 Jahren hat der FC St. Gallen zum letzen Mal europäisch gespielt. Diese Saison hat es wieder geklappt, mit einem Sieg in Moskau hatten sich die Ostschweizer im Sommer für die Europaleague qualifiziert. In der Gruppenphase trafen sie auf klingende und weniger klingende Namen: Valencia, Swansea oder Krasnodar.

Die Gruppenphase begann gut, mit einem 2:0 Sieg im heimischen Stadion. Doch danach mussten die St. Galler Lehrgeld zahlen. Es folgten vier Niederlagen, aber auch packende Spiele, wie das Heimspiel gegen Valencia, das die Nerven der 17'000 Zuschauern strapazierte.

Nun ist der FC St. Gallen um einige Erfahrungen reicher – sportlich, und auf operativer Ebene. Für den Verwaltungsratspräsidenten Dölf Früh hat sich das «Abenteuer Europa» auch finanziell gelohnt. Unter dem Strich brachte die Teilnahme in der Europaleague 2 Millionen Franken ein.

In der Meisterschaft besetzt der FC St. Gallen zur Zeit Platz 4, punktgleich mit den Zürcher Grasshoppers. Die Abstände zur Spitze sind klein – vielleicht liegt das «Abenteuer Europa» ja auch in der nächsten Saison drin.