Absolutes Feuerverbot in Graubünden

Wegen der anhaltenden Trockenheit herrscht in den Ostschweizer Kantonen eine erhöhte Waldbrandgefahr.
Für Graubünden gilt gar ein absolutes Feuerverbot.

Würste auf -Grill am Waldrand

Bildlegende: Die Ostschweizer Kantone warnen vor dem Umgang mit Feuer im Freien. IMAGO

Seit längerer Zeit hat es in der Ostschweiz keine nennenswerten Niederschläge mehr gegeben. Im Zusammenhang mit dem anhaltenden sonnigen, warmen bis heissen Wetter herrscht grosse Trockenheit.

Aufgrund der akuten Waldbrandgefahr ist es in ganz Graubünden absolut verboten, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nicht einfach weggeworfen werden. Sämtliche Grillstellen im Wald und in Waldesnähe dürfen nicht benutzt werden. Dies teilte der Kanton am 14. Juli 2015 mit.

In den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Glarus gilt die Gefahrenstufe 3 «erheblich», in den Föhnregionen des Kantons St. Gallen gar Gefahrenstufe 4 «gross». Die Situation werde laufend überprüft und angepasst, heisst es bei den Ostschweizer Kantonen.