AFG-Stellenabbau trifft die Ostschweiz hart

Die betroffenen Gemeinden Altstätten und Arbon reagieren enttäuscht über den angekündigten Stellenabbau bei Arbonia Forster, AFG. Dieser ruft auch die Gewerkschaft Unia auf den Plan.

Der Stellenabbau sei ein harter Schlag für Altstätten, sagt Gemeindepräsident Ruedi Mattle. Überrascht sei er aber nicht. Unter anderem weil die Produktion von Kunststofffenster der Ego Kiefer, Tochterfirma der AFG, bereits im Frühling in die Slowakei verlagert wurde, betroffen waren knapp 150 Stellen, weniger als erwartet. Nun folgt der Abbau von 160 Stellen in der Produktion von Holz- und Aluminiumfenstern.

Auch in Arbon wird abgebaut – 70 Stellen sind dort betroffen. Der Stellenabbau sei auch für sie ein herber Einschnitt, so Stadtpräsident Andreas Balg. Aber auch er zeigt sich nicht überrascht.

Anders sieht das Thomas Wepf, Regionalleiter der Gewerkschaft Unia Ostschweiz. Noch vor kurzem hätten sie Gespräche mit der AFG geführt und es habe geheissen, ein Stellenabbau sei nicht geplant. Nun würden sie mit den Arbeitnehmern zusammensitzen und mögliche Alternativen besprechen, welche sie der Geschäftsleitung der AFG dann in den kommenden Tagen präsentieren.