Am Bahnhofplatz St. Gallen wird in der Nacht gebohrt

150 Bohrungen werden in den nächsten sechs Wochen am Bahnhofplatz St. Gallen durchgeführt. Damit der Bahnhofplatz neu gestaltet werden kann, muss zunächst der Untergrund untersucht werden. Dieser gilt als geologisch schwierig.

Visualisierung Bahnhof St. Gallen

Bildlegende: 2013 haben die St. Galler der Aufwertung und Neugestaltung des Bahnhofplatzes zugestimmt. Stadt St. Gallen

Als heikel gelten die ab einer Tiefe von etwa zwei bis vier Metern anzutreffenden Torfschichten, sagt Notker Schmid vom städtischen Strassenbau. Torf wird im Untergrund allmählich abgebaut. Daraus können Hohlräume entstehen. «Allenfalls müssen wir die Hohlräume vorher auffüllen, damit beim Bauen keine unliebsamen Überraschungen auftreten», so Schmid.

Begonnen wird im westlichen Platzteil zwischen Hauptpost und Appenzeller
Bahnhof. Damit der Boden gut erfasst werden kann, wird alle zehn Meter gebohrt - insgesamt 150 mal in einer Tiefe von drei bis vier Metern.

Die Arbeiten finden zum Teil in der Nacht statt, damit der Bahn- und Busbetrieb nicht eingestellt werden muss. Die Bohrungen beginnen am Montag.

Erste Arbeiten für den neuen Bahnhofsplatz sind für diesen Herbst geplant.