Anzeichen von Unregelmässigkeiten bei der Arbon Energie AG

Die Stadt Arbon hat am Montag bekannt gegeben, dass ein spezialisiertes Unternehmen mit einer umfassenden Untersuchung der Geschäfte der Arbon Energie AG beauftragt worden sei. Es gebe Anzeichen von Unregelmässigkeiten.

Zwei Röhren im Boden.

Bildlegende: Die Geschäfte der Arbon Energie AG werden untersucht. Keystone

Die Stadt Arbon reagierte mit der Mitteilung auf einen Artikel der «Thurgauer Zeitung» vom Samstag. Darin war von Gerüchten berichtet worden, dass viel Geld aus der Kasse der Arbon Energie AG verschwunden sei.

Weder vom Verwaltungsratspräsident der Arbon Energie AG, noch vom Stadtpräsidenten, noch von der Staatsanwaltschaft hatte die Zeitung dazu Auskünfte erhalten. Der Verdacht wurde weder bestätigt noch dementiert.

Im gleichen Artikel wurde weiter erwähnt, dass der Finanzchef der Arbon Energie AG kürzlich verstorben sei. Er stürzte in Appenzell Innerrhoden über eine Felswand und konnte nur noch tot geborgen werden.

Unschuldsvermutung gilt

Im Communiqué der Stadt wird nun bestätigt, dass es «bei einigen Geschäftsvorgängen Anzeichen von Unregelmässigkeiten» gebe. Bis ein abschliessender Untersuchungsbericht vorliege, würden keine weiteren Auskünfte erteilt. Bis dann gelte auch die Unschuldsvermutung, heisst es weiter.

Die Untersuchung laufe schon länger, man erwarte bald ein Ergebnis, erklärte Stadtpräsident Andreas Balg (FDP) auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Nach dem Artikel in der «Thurgauer Zeitung» habe der Stadtrat entschieden, von sich aus zu informieren und nicht zuerst das Resultat der Abklärungen abzuwarten.