Auf der Alp fehlt das Personal

Knochenarbeit, Schlafmangel, Meinungsverschiedenheiten: Viele Älpler springen während der Alpsaison ab. Die Hotline Alpofon kann deshalb nicht mehr allen Alpmeistern Personal vermitteln.

Dieses Jahr würden besonders viele Leute abspringen. Das sagte Barbara Sulzer vom Alpofon gegenüber dem «Regionaljournal» von Radio SRF. Woran das liege, könne sie nicht sagen. Es habe aber jedenfalls damit zu tun, dass die Arbeit auf der Alp äusserst hart sei.

Beim Alpofon können sich Bewirtschafter von Alpen melden, wenn diese kurzfristig Personal benötigen. Dieses Jahr hätten sich bereits 90 Alpen an die Hotline gewandt. Momentan werden unter anderem in den Kantonen Glarus und Graubünden noch Helfer gesucht. Interessierte können sich beim Alpofon melden.