Aufwand pro Schüler steigt im Thurgau

Die Thurgauer Schulgemeinden haben eine gute Finanzlage. Im Gegenzug hat sich die Realverschuldung reduziert. Der Aufwand inklusive Sonderschulbereich erhöhte sich moderat.

Schüler

Bildlegende: Die Schülerzahlen in der Thurgauer Primar- und Sekundarschule waren 2013 weiter rückläufig. Keystone

Die 90 Thurgauer Schulgemeinden bauten ihr Eigenkapital im Jahr 2013 auf 210 Millionen Franken aus. Die Realverschuldung reduzierte sich und erreichte einen neuen Tiefststand seit der Datenerhebung. Dies geht aus der neusten Boschüre «Schulfinanzen 2013» hervor. Der durchschnittliche Steuerfuss der Schulgemeinden sank von 94,6 auf 94,2 Prozent.

Kosten pro Schüler steigen

2013 besuchten 28'645 Kinder und Jugendliche die Regelschule im Thurgau. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Schülerbestand minimal um 0,3 Prozent. Laut der Broschüre wurde damit der geringste Rückgang seit 1999 verzeichnet. Der Kindergarten verzeichnete als einzige Stufe ein Wachstum von über drei Prozent.

Trotz Schülerrückgang stiegen im Jahr 2013 die durchschnittlichen Kosten pro Schüler in der Regelschule um rund 200 Franken auf 18'000 Franken. Grund seien höhere Verwaltungs- und Infrastrukturkosten.