Zum Inhalt springen
Inhalt

Bauern-Politik Ritter wettert gegen Bundesrat

Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes und CVP-Nationalrat aus dem Kanton St.Gallen, geht aufs Ganze. Er wehrt sich vehement gegen die neuen Pläne des Bundesrats für die Landwirtschaft. Der Bundesrat könne sein neues Konzept gleich wieder schreddern, kritisierte er.

Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes und St.Galler CVP-Nationalrat.
Legende: Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbandes und St.Galler CVP-Nationalrat. Keystone

Ab 2022 soll der Grenzschutz für Schweizer Bauern gelockert werden. Es soll also einfacher werden, landwirtschaftliche Produkte aus dem Ausland einzuführen. Der Bundesrat hofft, dass dadurch die Schwizer Wirtschaft besseren Zugang in ausländische Märkte erhält. So sollen Arbeitsplätze geschützt werden.

Damit kann sich Ritter nicht anfreunden. Die erste Reaktion des Verbandes war massiv. Das wirft Fragen auf: Warum sind die Schweizer Bauern nicht in der Lage, sich gegen Konkurrenz aus dem Ausland durchzusetzen? Werden die Bauern am Schluss zu Jobkillern in der Wirtschaft?

Markus Ritter nimmt Stellung und führt aus, wie sich die Bauern mit ihrer berühmten Lobby gegen die Pläne wehren wollen und wo er allenfalls noch Verhandlungsspielraum sieht.
Moderation: Hans-Peter Künzi

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Herbert Müller (Herbert Müller)
    Und wann kommt die Grenzöffnung für die Schweizerlöhne sprich abbau der Flankierenden Massnahmen. Zum vergleich: Holz gilt als Industriegut, kein Grenzschutz usw. Die Folge wir haben den tiefsten Holzpreis von ganz Europa. Unsere Verarbeiter sind alle zu teuer. Mit Schweizerlöhnen funktioniert das nicht. Also kann der Schweizer Bauer sein Schwein gratis dem Metzger liefern das Fleisch in der Teke ist immer noch über dem EU Preis.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Es ist pervers, dass viele Bauern in Afrika kaum überleben können, weil die subventionierte Nahrung aus der ersten Welt billiger ist, als deren lokale Produktion. Die Bauern fliehen in Städte, weshalb sich dort Elend breit macht und jeder mit halbwegs etwas Bildung versucht dann nach Europa zu entkommen. Wir reissen Zölle nieder für unsere Industriegüter, weshalb in Afrika Staatseinnahmen einbrechen, aber zugleich weigern wir uns, den Agrargütern Afrikas die Zölle zu erlassen. Systemisch Denken!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alfred Schläpfer (191.5yenokavan)
    Erfreulich. Herr Ritter wettert gegen den Bundesrat. Da braucht man nicht zu überlegen. Der Bundesrat liegt richtig.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen