Valentinstag Blumengeschäft unter Preisdruck

Die roten Rosen sind längst nicht mehr das einzige Geschenk für den Valentinstag. Dieser Kampf auf dem Markt macht den Blumenläden zu schaffen. Gleichzeitig drücken hohe Einkaufskosten für Rosen auf die Margen.

Blumenbörse

Bildlegende: Am Valentinstag steht die grüne Branche unter Druck. Keystone

Für manchen Kunden scheinen die Preise für rote Rosen am Valentinstag im Blumengeschäft sehr hoch. Tatsächlich kommen die Blumenläden den Kunden aber entgegen. Die weltweite Nachfrage nach Rosen an nur einem einzigen Tag treibt die Preise in die Höhe. Damit trotzdem noch gute Umsätze erzielt werden, muss die ganze Wertschöpfungskette ihre Margen senken und die Rosen billiger anbieten, erklärt Michael Rot, CEO des Engrosmarkts Blumenbörse Mörschwil.

«  Am Valentinstag verdienen sich die Floristen keine goldene Nase. »

Michael Roth
CEO Bumenbörse Mörschwil

Diese Einschätzung bestätigt Monika Laib, Präsidentin des Ostschweizer Floristenverbandes. Sie stellt allerdings fest, dass der Valentinstag oder der Muttertag nicht zwingend die grössten Spitzentage im Blumengeschäft sind. Das Einkaufsverhalten der Kunden habe sich verändert.

«  Wer 365 Tage im Jahr Blumen kaufen kann, lässt sich nicht einen speziellen Tag vorschreiben. »

Monika Laib
Präsidentin Ostschweizer Floristenverband

Vor allem saisonale und nachhaltig produzierte Blumen mit hoher Qualität seien bei ihren Kunden gefragt, so Laib. Damit mache sie die Jahresumsätze und nicht mit internatinalen Tagen, wo die Einkaufspreise für die Blumen erst noch sehr hoch sind.