Fusion Abraxas VRSG Chur will aus dem VRSG aussteigen

Blick auf Stadt von oben am Morgen

Bildlegende: Chur will nicht mehr IT-Investor sein. Keystone

Ausgangslage: Die IT-Dienstleister Abraxas und VRSG wollen fusionieren. Die Firmen bieten Informatikdienstleistungen für die öffentliche Hand an. Als Übergang ist eine Abraxas-VRSG Holding geplant. Zusammengerechnet beschäftigen die beiden Firmen rund 850 Mitarbeitende. Abraxas gehört heute je zur Hälfte den Kantonen St. Gallen und Zürich. Die VRSG gehört 130 Gemeinden und den Kantonen St. Gallen, Zürich, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden. Die grösste Aktionärin ist die Stadt St. Gallen.

Entscheid Chur: Die finanzielle Lage der VRSG sei im Moment zu kritisch, sagt Stadtpräsident Urs Marti gegenüber SRF. Zudem sehe er es nicht, dass die Stadt Chur als IT-Investor agieren soll. Deshalb möchte er die Aktien im Wert von 250'000 Franken verkaufen. Als Kunde will die Stadt weiterhin die Informatik-Dienstleistungen der VRSG benutzen. Bis Ende August werde der definitive Entscheid fallen.

Bis dann müssen auch die anderen rund 130 Aktionäre der VRSG entscheiden. Die grösste Aktionärin, die Stadt St.Gallen, hat der Fusion bereits zugestimmt. Weitere grössere Gemeinden wie Rapperswil oder Wil haben noch nicht entschieden.