«Das Feuer in mir brennt»

Faustball ist Anton Lässers Leidenschaft. Vor allem dank seinem Engagement ist der Faustball-Club Diepoldsau zu einer Institution im Schweizer Faustball geworden. An der Heim-EM in Olten stellt sein Club am meisten Spieler im Nationalkader.

Anton Lässer ist stämmig, in einem blauen Kurzarmhemd, er sitzt am Holztisch und schaut etwas nachdenklich auf die Trainingswiese in Diepoldsau.

Bildlegende: «Weil ich meine Söhne nicht so oft sah früher, betreue ich nun die Jugendabteilung.» SRF

Gleich vier Spieler des Kaders der Schweizer Faustballer spielen im Faustball-Club Diepoldsau. Anton Lässer hat den Verein lange Zeit präsidiert. «Damals steckte ich viel Zeit in den Club, bis zu 30 Stunden pro Woche», sagt er. Heute hat er sein Pensum etwas reduziert. Doch noch immer ist er mit Herzblut dabei.

«Es ist einfach schön zu sehen, wie die Jungen Freude am Sport haben», sagt er zu seiner Rolle als Jugendförderer. Früher sei er beruflich oft unterwegs gewesen und habe deshalb seine eigenen Kinder nur halbwegs aufwachsen sehen. Nun hole er mit anderen Kindern nach, was er verpasst habe.

«Faustball ist in Diepoldsau tief verwurzelt. Die Eltern der heutigen Kinder waren früher in der Männerriege, aus der wir entstanden sind.» Bis zu 200 Zuschauer kommen jeweils an die Heimspiele.