Reaktionen auf neue Strategie «Das wird nicht reichen»

Mit Spannung wurde gestern die Reaktion des Ausserrhoder Spitalverbundes auf die sinkenden Patientenzahlen im Spital Heiden erwartet. Das Spital schreibt Millionenverluste und verliert Patienten. Der Verbund schlägt unter anderem vor, noch mehr mit dem Spital Herisau zusammen zu arbeiten und die Kosten zu senken. Entscheidend seien aber die Ärzte, die ihre Patienten in das Spital Heiden schicken sollen.

Auf diese Strategie angesprochen, meint der Ausserrhoder SVP-Kantonsrat Edgar Bischof, das werde nicht reichen.

«  Kostensenkungen und optimierte Zusammenarbeit hat man in der Vergangenheit schon versucht. Das wird nicht reichen. »

Edgar Bischof
Kantonsrat SVP / AR

Für den FDP-Kantonsrat Hans-Anton Vogel ist nicht die Strategie des Verbundes das Problem, sondern die Vorgaben des Kantons, die sogenannte Eignerstrategie. Das sei kein erfolgsversprechender Weg.

«  Die Eignerstrategie soll umgesetzt werden, obwohl wir wissen, dass sie in den letzten zehn Jahren defizitär war. »

Hans-Anton Vogel
Kantonsrat FDP /AR

Unterstützung bekommt die Strategie des Verbundes von SP-Kantonsrat Yves Balmer.

«  Man soll es versuchen und eine Vorwärtsstrategie angehen. Das begrüsse ich sehr. Einfach schliessen wäre zu einfach gewesen. »

Yves Balmer
Kantonsrat SP / AR

Spitalverbund Ausserrhoden