Dauerregen und überflutete Keller - die Lage hat sich beruhigt

Die starken Regenfälle haben am Dienstag ab halb zehn Uhr zu Anrufen in der Notrufzentrale der Kantonspolizei geführt. Es gingen rund 25 Meldungen zu Wassereinbrüchen in Kellern ein. Betroffen sind rund ein Dutzend Gemeinden im ganzen Kanton. In der Nacht auf Mittwoch hat sich die Lage beruhigt.

Wiese unter Wasser

Bildlegende: Die Liegewiese des Campingplatzes und das Restaurant Stampf in Rapperswil-Jona steht im Wasser. Kapo SG

Die Feuerwehren rückten am Dienstag insgesamt 25-mal aus. Auf einzelnen Strassen sind die Wassermengen für den Verkehr kritisch, wie es in einer Mitteilung der St. Galler Kantonspolizei heisst.

Betroffen sind die Gemeinden Eschenbach, Kaltbrunn, Goldingen und Gommiswald. Im nördlichen Kantonsteil sind es Dicken, Abtwil sowie die untere Bodenseeregion von Mörschwil bis ins Rheintal nach Widnau.

Lage könnte kritisch werden

«Wir rechnen damit, dass sich die Lage noch verschärfen wird», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei in der «Sendung Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1. Die Kantonspolizei habe sich mit zusätzlichen Kräften verstärkt und stehe mit dem kantonalen Führungsstab in Verbindung. «Erste Meldungen erreichen uns auch aus der Region Werdenberg-Sarganserland.» Die Bäche und Flüsse hätten kritische Grenzen erreicht, seien aber noch nicht über die Ufer getreten.

In der Nacht auf Mittwoch hat sich die Hochwassersituation im Kanton St. Gallen beruhigt. Bei der Polizei seien nur noch wenige Notrufe eingegangen, wie sie auf Anfrage mitteilt. Die befürchteten Hangrutsche seien bis auf wenige kleine Ereignisse ausgeblieben.