Deutsch lernen im Garten

Mit dem Projekt «Neue Gärten» will das Hilfswerk der evangelischen Kirchen (Heks) die soziale Vernetzung von Flüchtlingen fördern und gleichzeitig deren Deutschkenntnisse verbessern. Das Konzept kommt an. Seit der Einführung vor vier Jahren musste Heks neue Gärten pachten.

Die Gartenanlage bei der evangelischen Kirche Straubenzell in St.Gallen-Bruggen gibt es seit den 1930er-Jahren. Gegründet wurde sie während der Stickereikrise. Heute steht beim Gärtnern nicht mehr die Selbstversorgung im Mittelpunkt sondern die deutsche Sprache als Schlüssel zur Integration von Flüchtlingen.

«Durch die Arbeit in einem gepachteten Familiengarten können sich Migrantinnen und ihre Familien vernetzen und teilweise mit eigenen Lebensmitteln versorgen. Zugleich nehmen sie am öffentlichen Leben teil und erhalten Boden unter den Füssen», heisst es im Projektbeschrieb des Hilfswerks Heks. Dabei werde auf das Sprechen der deutschen Sprache grossen Wert gelegt.

Das Projekt «Neue Gärten» wurde in der Ostschweiz vor vier Jahren ins Leben gerufen. Heute nehmen 51 Personen daran teil – in St.Gallen, Rorschach und Arbon.