Dargebotene Hand Druck auf Ostschweizer wächst

Erneut haben in der Ostschweiz, in Graubünden und im Fürstentum Liechtenstein mehr Leute Hilfe beim telefonischen Dienst der Dargebotenen Hand gesucht. Dabei beschäftigen Männer und Frauen unterschiedliche Themen.

Brücke mit Schild "Wenn es einfach schwierig wird"

Bildlegende: Die Dargebotene Hand Ostschweiz/FL hat wieder mehr Personen beraten als im Vorjahr. Keystone

Die telefonische Anlaufstelle Dargebotene Hand Ostschweiz und Liechtenstein hat im vergangenen Jahr erneut mehr Personen beraten.

  • Insgesamt wurden zwei Prozent mehr Gespräche geführt.
  • Der Anteil der Frauen, die Hilfe suchten, ist um fünf Prozent auf 65 Prozent gestiegen.
  • Frauen wählten die Nummer 143 am häufigsten zum Thema Familie und Erziehung. An zweiter Stelle stehen Fragen zum Thema Paarbeziehung.
  • Bei den Männern waren Paarbeziehungen das häufigste Thema. Auch riefen Männer fast doppelt so häufig wie die Frauen zu den Themen Sucht oder Sexualität an.
  • Ein allgemeiner Trend sind zunehmende Probleme von Eltern mit Jugendlichen, welche sich nicht von neuen Medien lösen können.

Warum die Zahl der Anrufe bei der Dargebotenen Hand zugenommen hat, kann die Leiterin der Regionalstelle Ostschweiz und Liechtenstein, Nicole Zeiter, nicht eindeutig erklären. Sie vermutet nebst dem Bevölkerungswachstum eine allgemein höhere Belastung.