Durchmesserlinie mit neuer Gesamtleitung

Im Frühjahr sprach Appenzell Innerrhoden als letzter beteiligter Kanton die nötigen Kredite für das Projekt «Durchmesserlinie» der Appenzeller Bahnen. Nun folgt die konkrete Umsetzung des Bahnprojekts. Die Gesamtleitung hat neu nicht mehr eine Einzelperson, sondern ein Ingenieurbüro.

Züge der Appenzeller Bahnen am Bahnhof

Bildlegende: Die Durchmesserlinie soll eine direkte Verbindung ohne Umsteigen zwischen Appenzell und Trogen bringen zvg

Die Appenzeller Bahnen konnten nach der Ausschreibung der neuen Projektleitung aus verschiedenen Bewerbern auswählen, heisst es bei den Bahnen auf Anfrage von Radio SRF1. Den Zuschlag bekam ein Zürcher Ingenieurbüro, das Niederlassungen in der ganzen Welt und in der Ostschweiz hat.

Ein Schlüsselkriterium für die Wahl der neuen Gesamtleitung sei das Wissen über Bahn- und Tunnelbauten, erklärt Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen. Und dieses Kriterium erfülle das ausgewählte Ingenieurbüro. Das Büro habe unter anderem intensiv für den Gotthard-Basistunnel gebaut.

Noch in diesem Jahr sollte die Baubewilligung des Bundes folgen, im nächsten Frühling dann der Baustart. Im Dezember 2016 soll dann der erste Zug von Trogen über St. Gallen nach Appenzell fahren - umsteigefrei.