Einsprachen gegen Erweiterung des Asylzentrums in Amden

Seit Beginn des Jahres betreibt der Kanton im st.gallischen Amden ein Asylzentrum in einem ehemaligen Kur- und Ferienhaus. Gegen den geplanten Ausbau liegen nun mehrere Einsprachen vor.

Asylbewerber aus Eritrea machen ein Foto von Kuehen, an der traditionellen Viehschau, am Mittwoch, 21. September 2016, in Trogen.

Bildlegende: Asylsuchende aus Eritrea besuchen eine traditionelle Viehschau in der Ostschweiz. Keystone

Der Kanton St.Gallen will das Asylzentrum im ehemaligen Kur- und Ferienhaus Bergruh in Amden oberhalb des Walensees ausbauen. Statt der heute 80 Plätze sollen künftig bis zu 160 Flüchtlinge im Zentrum untergebracht werden. Im Durchschnitt sollen es aber maximal 100 Personen sein, wie der Kanton mit der Gemeinde vereinbart hat.

Nun gibt es Widerstand: Gegen das Baugesuch des Kantons liegen sechs Einsprachen vor, wie der Gemeindeschreiber von Amden gegenüber Radio SRF bestätigt. Als nächster Schritt wird der Kanton Stellung nehmen, später wird die Gemeinde Amden über die Einsprachen befinden. Dieser Entscheid könnte vor Gericht weitergezogen werden.