«Es ist schade für die Ostschweizer Eishockey-Szene»

Mit dem Abstieg der Rapperswil-Jona Lakers ist ein gemeinsames Projekt des Vereins mit dem SC Herisau vom Tisch. Dieses hätte den Eishockey-Nachwuchs fördern sollen. Der Vorstandspräsident des SC Herisau bedauert das Aus. Er sieht Nachholbedarf in der Talentförderung.

Eishockeymatch im Sportzentrum Herisai

Bildlegende: Der SC Herisau spielt aktuell in der 2. Liga. Keystone

Mit dem Projekt wollten die Clubverantwortlichen die Ostschweizer Talente länger in der Ostschweiz behalten. «Die Talente aus der Region werden ansonsten einfach von den grossen Clubs geholt», sagt Markus Bachschmied, der Präsident des SC Herisau. Er wolle ihnen deswegen keinen Vorwurf machen, aber das sei für die Ostschweiz schade, so Bachschmied.

Bis jetzt hätte er in dieses Projekt vor allem Energie, Herzblut und Kraft gesteckt.

Mit Investitionen hätten sie noch zugewartet, erklärt Bachschmied gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Der SC Herisau und die Rapperswil-Jona Lakers hätten ein gemeinsames Farm-Team zu Ausbildungszwecken auf die Beine stellen wollen.