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Fachkräftemangel St.Gallen braucht deutlich mehr Pflegepersonal

  • Gemäss einer Studie muss die Zahl der Pflegefachpersonen im Kanton St.Gallen bis 2030 fast verdoppelt werden.
  • Mit den aktuell 1500 Ausbildungsplätzen könne das Soll zu 95 Prozent gedeckt werden. Nötig seien 180 zusätzliche Ausbildungsverhältnisse.
  • Heime und Spitex-Organisationen sollen mehr Ausbildungen anbieten.

Die demografische Entwicklung erzeuge Handlungsbedarf bei den Gesundheitsberufen, schreibt der Kanton St.Gallen. Bis im Jahr 2030 müsse die Zahl der Pflegefachpersonen im Kanton St.Gallen deutlich gesteigert werden. Dies zeige eine breit abgestützte Untersuchung des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums Obsan.

Gemäss der Studie muss die Zahl der Fachleute von heute kantonsweit etwa 7’700 auf 14’000 erhöht werden. Zwar werde die Zahl der Pflegefachpersonen dank den bestehenden 1500 Ausbildungsverhältnissen sukzessive steigen und bis im Jahr 2030 das erforderliche Soll zu 95 Prozent decken. Kanton, Gemeinden und Verbände gehen aber davon aus, dass 180 zusätzliche Ausbildungsverhältnisse nötig sind.

Die Spitäler bilden viele Fachpersonen aus, die mit zunehmender Berufstätigkeit oftmals in die Langzeitpflege oder in den Spitexbereich wechseln, heisst es beim Kanton weiter. Handlungsbedarf gebe es bei den Heimen, die rund ein Sechstel mehr Ausbildungen anbieten sollten, um das Ziel zu erreichen. Im Spitex-Sektor müssten die Ausbildungsanstrengungen etwa verfünffacht werden.

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