Fahrplanwechsel: Hauptprobe geglückt

Neue und schnellere Verbindungen, mehr Züge: Die Ostschweiz profitiert vom Fahrplanwechsel 2015. Gelobt wird besonders der neue Schnellzug von St. Gallen über Zürich und Bern bis Genf. Kritik gibt es hingegen für den neuen Schnellzug von St. Gallen nach Konstanz.

Die markanteste Änderung in der Ostschweiz ist die Einführung des St. Galler Sprinters. Die Eröffnung der Durchmesserlinie in Zürich ermöglicht neu drei Fernzüge pro Stunde zwischen Zürich HB und St.Gallen. Bisher waren es zwei. Der Intercity vom Flughafen Genf via Bern und Zürich HB nach St. Gallen fährt ab Winterthur ohne Halt bis St. Gallen.

Die Region St. Gallen profitiert davon stark, sagt der St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Benedikt Würth: «Bisher wurden die Intercity-Züge langsam, sobald sie in die Ostschweiz einfuhren.» Dies sei nun Schnee von gestern.

Im Interview mit der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» betonte Würth dann auch, dass er für die Bedenken der Wirtschaft Verständnis habe, was den neuen Schnellzug St. Gallen-Konstanz angeht. Er glaube nicht, dass der Einkaufstourismus mit der neuen Verbindung merklich zunehmen werde.