Fester Lobbyingtermin vor der Olma?

Den Parteipräsidenten Rösti und Pfister gefiel es gut an der Olma. Und sie zeigten Verständnis für das Anliegen der Ostschweizer, wieder in der Landesregierung vertreten zu sein. Die Ostschweizer Regierungskonferenz prüft nun, ob ein gemeinsames Treffen vor der Olma regelmässig stattfinden könnte.

Bratwürste auf dem Grill

Bildlegende: Nach der Sitzung gemeinsam zur Bratwurst: Die Olma soll auch ein Polittermin werden. Keystone

Das Treffen der Ostschweizer Regierungen mit den Parteispitzen der Bundesratsparteien muss in guter Atmosphäre verlaufen sein. Im «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1 äusserte sich etwa SVP-Präsident Albert Rösti sehr angetan von Sitzung und Olma.

Man habe auf das wirtschaftliche Gewicht der Ostschweiz hingewiesen, heisst es nun am Freitag in der Mitteilung der Ostschweizer Regierungen ORK. In der Region lebe ein Siebtel der Schweizer Bevölkerung, die Ostschweiz sei aber seit den letztenen Bundesratswahlen nicht mehr in der Regierung vertreten. Die Forderung nach einem Ostschweizer Bundesrat oder einer Bundesrätin sei auf Verständnis gestossen.

Die ORK möchte die Olma-Eröffnung nun zu einem fixen Polit-Termin machen. Man prüfe, ob ein Treffen mit den Schweizer Parteispitzen in Zukunft institutionalisiert werden könne. So wie zum Beispiel am Rande des Filmfestivals in Locarno auch regelmässig und schon lange über Politik gesprochen werde, sagt ORK-Präsident Benedikt Würth.