Flugplatz Altenrhein: Zwischen Wachstum und Widerstand

Der Flugplatz Altenrhein bei St. Gallen möchte wachsen. Nicht in grossen Schritten, wie die Verantwortlichen sagen, aber moderat. Einige Anwohner stehen dieser Entwicklung skeptisch gegenüber.

Ein Flugzeug ist gelandet.

Bildlegende: Wachstum Den Gegnern wird der Flugplatz Altenrhein zu goss. Keystone

Der Flugplatz Altenrhein ist überschaubar. Die Piste ist 1500 Meter lang, täglich heben drei Flüge nach Wien ab. Sonst wird er von Geschäfts- und Privatfliegern genutzt. Aktuell sorgen die Betreiber des Flugplatzes mit zwei Projekten für Schlagzeilen. Ein neuer Hangar für zehn Maschinen soll gebaut werden. Wie der Chef des Unternehmens, Armin Unternährer, im «Regionaljournal Ostschweiz» sagt, sind diese zusätzlichen Abstellplätze dringend nötig.

Wohnraum versus Fluglärm

Weiter wird zurzeit geprüft, ob künftig Linienflüge nach London angeboten werden. Wie Armin Unternährer sagt, sollen bis im Herbst konkrete Pläne dazu vorliegen. Kritisch beobachtet werden die Aktivitäten der Flugplatzbetreiber von der «Aktion gegen Fluglärm», deren Präsident Heinz Grob ist. Sein Verein hat zum Beispiel Einsprache gegen den Bau des Hangars eingereicht. Weil der Raum rund um den Flugplatz immer dichter besiedelt sei, müsse mehr Rücksicht auf die Anwohner genommen werden.