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Französisch-Unterricht Keine Wahl zwischen den Lehrmitteln im Thurgau

Mädchen liest Blatt mit französischen Wörtern
Legende: Spätestens ab dem Schuljahr 2019/2020 lernen Thurgauer Primarschüler mit «dis donc!» Französisch. Keystone

Das aktuelle Lehrmittel für den Französischunterricht, «envol», ist seit über 15 Jahren im Einsatz. Nun hat der Kanton Thurgau ein neues Lehrmittel gesucht. Schliesslich hat «dis donc!» (Kooperation Lehrmittelverlag Zürich und St.Gallen) das Rennen gemacht. Zur Diskussion stand auch «Ça bouge» (Klett & Balmer AG). Beide Lehrmittel wurden von Kanton und Lehrerschaft als gute Lehrmittel bewertet.

Wir hatten noch nie so intensive und breite Diskussionen über ein Lehrmittel.
Autor: Monika KnillRegierungsrätin Kanton Thurgau

«Es waren Nuancen, die zur Entscheidung für 'dis donc!' beitrugen», sagt die Thurgauer Erziehungsdirektorin Monika Knill. Vor allem die Stimme der Sekundarlehrpersonen sei ins Gewicht gefallen. Sie hätten für den Niveauunterricht «dis donc!» bevorzugt.

Nun gibt es einfach keine Diskussion. Man muss das nehmen, was vorgeschrieben ist.
Autor: Anne VarennePräsidentin Bildung Thurgau

Der Berufsverband der Lehrpersonen «Bildung Thurgau» hätte sich für die Mittelstufe die Wahlfreiheit zwischen «dis donc!» und «Ça bouge» gewünscht. «Die einen Lehrer mögen das grössere digitale Angebot, die anderen bevorzugen Hilfsmittel für die Altersdurchmischung», sagt Anne Varenne, Präsidentin von Bildung Thurgau. Diese Wahl wird nun aber nicht möglich sein.

Das neue Lehrmittel wird in der Primarschule spätestens ab dem Schuljahr 2019/2020 eingesetzt, in der Sekundarschule ab 2021/2022.

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