Gästebetreuer statt Zugbegleiter im Rheintal-Express

Die SBB hat mit den Kantonen St. Gallen und Graubünden zusammen ein neues Konzept erarbeitet. Im Rheintal-Express gibt es in Zukunft sogenannte Gästebetreuer. Diese kontrollieren keine Zugbillete, beantworten aber Fragen und schenken Kaffee aus.

Minibar in einem Zug

Bildlegende: Im Rheintal-Express gibt es neu Kaffee und Gipfeli statt Billetkontrollen. Keystone

Mit diesem Schritt wird beim Zugpersonal abgebaut, andererseits wird das Angebot erweitert. Der Zugpersonalverband ZPV kritisiert diesen Entscheid. Viele Fragen blieben offen, sagt Zentralpräsident Andreas Menet gegenüber «Regionaljournal Ostschweiz». Zum Beispiel sei ungeklärt, wer sich bei technischen Störungen um diese kümmert oder wenn es mit Fahrgästen Probleme gebe.

« Das Bedürfnis der Kundschaft ist nicht nur das Essen und Trinken auf dem Zug. »

Mit dieser Umstellung auf dem Rheintal-Express möchte die SBB den Passagieren Speisen und regionale Auskünfte anbieten. Dabei könne der Verpflegungsdienst in Form einer Minibar, eines mobilen Automaten oder in einer anderen Form erfolgen. Das Konzept sieht vor, das Catering als tägliches Angebot auf vorläufig 24 Zügen anzubieten.