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Gebäude-Industrie Arbonia verkauft traditionsreiche Sparte

Gebäude der Forster Profilsystem
Legende: Die Sparte Forster Profilsystem wird an ein belgisches Familienunternehmen verkauft. Arbonia
  • Alle 210 Mitarbeiter werden übernommen. Die 186 Stellen in Arbon bleiben erhalten.
  • Die Produktion der Stahlprofilrahmen bleibt in Arbon.
  • Der Entscheid ist historisch – die nun verkaufte Sparte Forster Profilsysteme AG war einst die 1874 gegründeten Kupferschmiede Forster, aus welcher die heutige Arbonia entstand.

Die Sparte Forster Profilsysteme AG, welche Stahlprofilrahmen herstellt, mit sämtlichen Tochtergesellschaften werde an das belgische Familienunternehmen Reynaers Group verkauft, teilt Arbonia mit. Der Kaufpreis wird nicht bekannt gegeben. Der Vertrag sei soeben erst unterschrieben worden, sagt Kommunikationschefin Fabienne Zürcher gegenüber Radio SRF.

Mit dem Verkaufserlös werden weitere Schulden bezahlt, heisst es weiter. In der Sparte Forster Profilsysteme arbeiten rund 210 Mitarbeiter. Davon 186 in Arbon, vereinzelte in Italien und Deutschland.

«Wir mussten uns entscheiden, ob wir selbst unser Rahmen-Portfolio erweitern oder das Nischenprodukt Stahlrahmen verkaufen», so Zürcher weiter.

Mit dem Verkauf fokussiert sich Arbonia nun weiter auf ihre drei Kernbereiche Gebäudetechnik, Fenster und Türen. Die Forster Profilsysteme waren der Ursprung der Unternehmung Arbonia im Gründungsjahr 1874.

Reynaers Group:

Die Reynaers Group ist ein belgisches Familienunternehmen. Das internationale Unternehmen ist spezialisiert auf Aluminium-Systemlösungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 2000 Mitarbeitende in mehr als 40 Ländern. Die Reynaers Group erweitert mit dieser Akquisition ihr eigenes Produktportfolio.