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Gefahrenanalyse Amden sichert Felswand

Felssturz in den Walensee
Legende: Zwischen Betlis und Quinten stürzten rund 10'000 Tonnen Gestein in die Tiefe. zvg/David Imper

Die Situation: Die Strecke zwischen Weesen und Betlis gilt als gefährlich. Deshalb wurde eine Gefahrenanalyse gemacht. Dabei wurde der gesamte Strassenabschnitt der Betliserstrasse untersucht. Die 1,6 Kilometer lange Strecke wurde in 100 Sektoren unterschiedlicher Länge unterteilt. Vier davon erwiesen sich als gefährlich. An diesen Stellen muss die Felswand gesichert werden. An einer Stelle wurde bereits im Herbst mit den baulichen Massnahmen von Auffangnetzen begonnen.

Die Massnahmen: Nach der gefährlichsten Stelle sollen drei weitere Abschnitte der Betliserstrasse gesichert werden. Ein Ingenieurbüro erstelle derzeit ein Projekt, sagt der Ammler Gemeindepräsident Markus Vogt. Da es sich um steile Felswände handle, müssen allenfalls Netzdächer gespannt werden.

Das Risiko: Ein gewisses Risiko bestehe weiterhin. Allerdings senke sich die Steinschlaggefahr. Im Gebiet Betlis-Quinten, wo über Pfingsten rund 10'000 Tonnen Gestein in die Tiefe stürzten, gebe es keinen Handlungsbedarf. «Es ist ein Wanderweg wie an anderen Orten in den Schweizer Alpen. Bei Gebirgswanderungen kann es zu Steinschlägen kommen», so Markus Vogt.

Felssturz zwischen Betlis und Quinten
Legende: Bei einem Gebirgsweg muss man mit Steinschlägen rechnen. zvg/David Imper

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1 Kommentar

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  • Kommentar von wolf gir (lefti)
    Wenn es ein Gebirgsweg ist, sollte der Weg auch mit dem richtigen Wegezeichen versehen werden, denn wegen der Toursitenströme ist genau dieser Weg nur gelb markiert und lockt viele Menschen an, die schon ausserhalb der Steinrüfen genug Probleme haben (Abstieg gegen Quinten) Bitte sofort Rot-weiss markieren
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