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Gemeinde Walenstadt Zunahme von Steinschlag am Walensee

Felssturz bei Lochezen
Legende: Im Juni 1997 sind bei Lochezen in der Nähe von Walenstadt (SG) mehrere hundert Kubikmeter Fels in den Walensee gestürzt. Keystone

Was bisher geschah? Im Juni 1997, kurz vor Mittag, stürzten im Gebiet Lochezen in der Nähe von Walenstadt (SG) mehrere hundert Kubikmeter Fels in den Walensee. Der Felssturz hatte sich bereits einen Tag vorher angekündigt, als Mitarbeiter der Steinbruchfirma ungewöhnliche Risse im Fels feststellten. Die Arbeiten wurden sofort eingestellt und eine Überwachung des Gebietes durch Geologen veranlasst. Verletzt wurde damals niemand.

Wie sieht die Situation heute aus? Die Seepolizei stellte eine Zunahme von Steinschlägen im gleichen Gebiet fest und informierte die Gemeinde. Die Ursache ist nicht klar. Es könnten Tiere sein oder Wanderer, die die kleinen Steinschläge in den See verursachen. Es könnte aber auch sein, dass der Fels locker ist und selbst abbricht.

Was macht die Gemeinde? Die Gemeinde will den Ursachen nun nachgehen und Anfang November eine Begehung machen. Sollte es nötig sein, wird sie danach ein geologisches Gutachten in Auftrag geben.

3 Kommentare

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  • Kommentar von pedro neumann (al pedro)
    Wenn man die Churfirsten so sieht, kann man sich durchaus vorstellen, dass da mal eine grosse bis sehr grosse Ladung herunterkommt. Rechnungsmodelle zur Wellenhöhe wären noch spannend. Die Tsunamiwelle bei der Stauseekatastrophe von Longarone hatte eine Höhe von 150 Metern! In so einem Fall wäre mindestens die Linthebene platt.
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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Walensee... hat nichts mit Klimawandel zu tun... garantiert nicht.. eher mit der Stoerung der "Ballance" durch den Steinbruch..
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  • Kommentar von Tim Buesser (TimBue)
    Wetten wir dass "herausgefunden" wird, dass das mit antropogenem Klimawandel zu tun hat. Daher könnte man sich Untersuchung sparen, jedes andere Resultat würde einfach weitere Untersuchungskampagne verursachen. Vermutlich geht es ja gerade darum, dass Leute mit solchen Untersuchungen beschäftigt werden, um am Thema zu bleiben.
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