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Ostschweiz Gemeindepräsidenten sollen mehr Wert auf weiche Faktoren legen

Die Fachhochschule St.Gallen vermischt Statistiken mit subjektiven Einschätzungen und versucht so, ein neues Bild zum Thema «Lebensqualität» zu zeichnen. Wirklich aussagekräftig sind die bisher gesammelten Daten aber noch nicht.

Junges Eltern-Paar am Bodenseeufer in Romanshorn
Legende: Ein ruhiger Spaziergang entlang des Sees: Ist das Lebensqualität? Keystone

Die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner spiele im regionalen Standortwettbewerb eine immer wichtigere Rolle, ist Lukas Schmid von der Fachhochschule St.Gallen überzeugt. Der Leiter des Instituts für Innovation, Design und Engineering untersucht, welche Faktoren die Lebensqualität in den Gemeinden beeinflussen können.

Andere Rankings beziehen die Wahrnehmung der Bevölkerung nicht ein.
Autor: Lukas SchmidFachhochschule St.Gallen

Auf einer Plattform kann jeder die Lebensqualität seines Wohnorts beurteilen. «Vieles davon ist subjektiv», ist sich Lukas Schmid bewusst. Dennoch gebe diese Umfrage wichtige Hinweise für die mögliche Weiterentwicklung einer Gemeinde. «Wenn sich Einwohner aufgrund einer erhöhten Kriminalität unsicher fühlen und dies auch statistisch belegt ist, so besteht Handlungsbedarf», erklärt Schmid.

Wir wollen herausfinden, ob die gefühlte Lebensqualität mit der tatsächlichen Sonnenscheindauer korreliert.
Autor: Lukas SchmidFachhochschule St.Gallen

Schmid hofft, dass in naher Zukunft weitere Gemeinden von ihren Einwohnern bewertet werden. Erst dann sei es möglich, aus den Informationen gewisse Trends abzuleiten.

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