Gericht entscheidet über Canyoning-Verbot in Amden

Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke wollen Klarheit über die Situation am Stausee in Amden. Nun entscheidet das Kreisgericht See-Gaster, ob Canyoning-Touren und andere Freizeitaktivitäten auf dem Stausee verboten werden.

Berglandschaft mit einer Wiese, die zum Fluss hinläuft.

Bildlegende: Die Einstiegsstelle der Canyoning-Gruppe in den Fallenbach. Keystone

Im vergangenen Herbst kamen bei einer Canyoning-Tour oberhalb des Stausees in Amden zwei Menschen ums Leben. Die Besitzerin des Stausees, die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK), will nun eine Klärung der Verantwortlichkeiten. Das Kreisgericht entscheidet Ende Juli.

Man wolle Freizeitaktivitäten nicht grundsätzlich verbieten, heisst es bei den SAK auf Anfrage. Es gehe lediglich darum, dass die SAK keine Verantwortung für derartige Touren übernehmen müssen.